Empfang S.E. Zhanim al-banabi, Außenminister der Futunischen Reiche
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Die Delegation nimmt natürlich auf der vorhergesehen Seite nach dem Protokoll in der vorgegebenen Reihenfolge Platz. Nachdem die zuständigen Experten ihre Mappen mit kurzen Notizen an den Wesir weitergegeben haben, beginnt dieser mit einem kurzen einleitenden Beitrag.
Wie schon der Großwesir beschrieben hat, ist es sehr erfreulich gewesen, dass Sina gedenkt, die bestehenden Verhältnisse mit Bedacht auf Stabilität zu bewerten. Was Sina und andere Nationen auf Renzia selbst zu tun gedenken, betrifft die Hegemonie sowieso nur indirekt durch wirtschaftliche und handelspolitische Interessen. Systemvorstellungen, Ideologien und andere dieser Vorstellungen sind für uns dort uninteressant.Unser maßgebliches Interesse gebührt natürlich dem Asurik und der Sicherheit des freien Welthandels, der unser Herzblut ist. Das ist sicher kein Geheimnis.
Er lehnt sich ruhig in seinem Sessel zurück.
Die Hegemonie verkauft einen nicht unbeträchtlichen Teil von Waren aus Nerica entweder aus eigener Produktion oder über Bokuruge als Zwischenhändler und verschifft diese über den Asurik. Dabei haben wir die vorhandenen Beziehungen unserer Fraktionen genutzt, um die Strukturen in Diyarasu und Aontenaa stärker in die militärische Raumkontrolle einzubeziehen, um Piraterie, Schmuggel und Söldnertum einzudämmen. Das ist Ihrer Vorgängerregierung ja sicher nicht entgangen. Da es historisch kein Problem war, plant der Großwesir dieses Vorgehen fortzusetzen. Hatha, das als eigenständiges futunisches Reich in dieser Sache neutral war, befindet sich dabei, dem Kernreich Basen zur Verfügung zu stellen, so dass wir einen größeren Raum abdecken können. Zweifellos wird auch Ihr Reich von diesen Maßnahmen stärker profitieren können.
Er hebt sachte seine rechte Hand.
Das ist natürlich keine Aufforderung, sich dafür erkenntlich zu zeigen. Das Handeln dient in erster Linie, wie ich angeführt habe, unserem eigenen Vorteil. Um den direkten Marktwert für Diyarasu zu erhalten, das bekanntermaßen nicht Teil des futunischen Wirtschaftsraumes ist, haben wir dem dortigen "Joint Venture" aus unseren und renzianischen Konzernen ihre Eigenständigkeit belassen. Sollte sich natürlich herausstellen, dass damit nicht umgegangen werden kann, wird die Hegemonie dort stärker eingreifen. Wir denken jedoch, dass eine solche Operation zu eng am renzianischen Festland liegt, so dass wir sie lieber vermeiden wollen. Die Angelegenheiten des Festlandes sollten dem auch überlassen bleiben. Natürlich ist Diyarasu weiterhin Teil der Hegemonie, allein dadurch, dass dort Fraktionen die Leitung und Kontrolle innehaben, die mit dem Blutgesetz verwoben sind.
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Nadira fällt auf, dass die Sitze von der Anzahl her gleich verteilt sind. Sie achtet sehr genau darauf, wer von den Gastgebern sich wohin setzt. Sie lässt den Blick auch kurz über den Raum schweifen - die Gestaltung, die Flaggen, die aufgehängte Kunst. Überhaupt die Gestaltung der Sitzordnung etc. - all das nimmt sie erst einmal auf, ohne das man ihr ansehen könnte, was genau sie davon hält.
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Wang Ruiheng hört den einleitenden Worten des Großwesirs aufmerksam zu.
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Sie fürchtet, dass dies hier eine einseitige Veranstaltung werden könnte. Aber sie würde nicht vorschnell urteilen.
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Als der Wesir seine Worte beendet hat, schlägt Wang die vor ihm liegende Mappe zu und richtet den Blick auf sein Gegenüber.
Exzellenz, ich danke Ihnen für diese offene Darlegung. Die Kaiserliche Regierung teilt das Interesse an sicheren Handelswegen im Asurik. Piraterie, organisierter Schmuggel und unkontrolliertes Söldnertum stellen eine Gefahr für den gesamten Wirtschaftsraum dar. Maßnahmen, die tatsächlich ihrer Eindämmung dienen, betrachten wir daher grundsätzlich positiv.
Ebenso begrüßen wir Ihre Feststellung, dass die Angelegenheiten des renzianischen Festlandes den dortigen Staaten überlassen bleiben sollten. Sina beabsichtigt seinerseits nicht, bestehende Verhältnisse ohne Not infrage zu stellen. Stabilität ist für uns jedoch kein Selbstzweck. Sie muss mit der Souveränität der Staaten und einem berechenbaren Umgang miteinander einhergehen.
Wang faltet die Hände vor sich auf dem Tisch.
Bei Diyarasu liegt die Sache naturgemäß etwas näher an unseren unmittelbaren Interessen. Die Stadt befindet sich vor unserer Küste und jede erhebliche Veränderung der dortigen militärischen oder politischen Verhältnisse besitzt daher zwangsläufig Bedeutung für die Sicherheit Sinas. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass die Hegemonie gegenwärtig selbst kein Interesse an einem stärkeren Eingreifen hat. Das deckt sich durchaus mit unserem Wunsch, dort keine unnötigen Spannungen entstehen zu lassen.
Ein angedeutetes Lächeln.
Vielleicht besteht gerade hierin ein sinnvoller Ausgangspunkt für unsere Gespräche: nicht darin, voneinander Anerkennung für das eigene Handeln zu erwarten, sondern dafür zu sorgen, dass beide Seiten wissen, was die jeweils andere tut und welche Interessen davon berührt werden. Für den Asurik wäre damit vermutlich mehr gewonnen als durch jede feierliche Erklärung.
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Die Hegemonie ging bisher davon aus, dass die Interessen Sinas vor allem in der Wahrung und Ordnung seiner Gebiete und Dependenzen liegt. Wie Sie sicher wissen, hat die Hegemonie erst jahrelang um Koordination und Kooperation in maritimen Fragen geworben, bevor sie selbst ein kostspieles Flottenprogramm mit Flugzeugträgern auflegte. Das Interesse vieler selbst verstandener Großmächte an der Sicherheit der Weltmeere war ziemlich gering. Auch unser kurzfristiges Engagement auf den Westlichen Inseln sollte man so interpretieren.
Er zeigt ein dünnes Lächeln.
Nun hat die Futunische Hegemonie weder die Mittel noch die Absicht, die Weltmeere zu beherrschen, auch wenn das für einen sicheren Handel nötig wäre. Aber zumindest den Asurik kann sie versuchen, abzusichern. In allen anderen Meeren ist unsere Projektion begrenzt, so dass wir nur hoffen können, dass die angrenzenden Nationen mit entsprechender Kapazität Vernunft demonstrieren und ebenso Sicherheit leisten. Unter dem Versuch der Teilhabe garantiert die Hegemonie die Unabhängigkeit und Unverletztheit der Nationen Pottyland, Eulenthal und San Cristòbal. Das ist angesichts des guten diplomatischen Leumunds dieser Länder eine recht einfache Verpflichtung. Dazu kommt allerdings auch Nordhanar, das schon innerlich recht instabil ist.
Er fährt mit dem Finger ein Blatt hinunter.
Die Futunische Hegemonie sieht sich nicht als Macht, sondern als verantwortungsvoller Garant. Das Ziel ist eine friedliche Welt als Absatzmarkt für unsere Produkte, mit Wohlstandsgeneration für alle Beteiligten. Je mehr Wohlstand auch in anderen Nationen vorhanden ist, umso mehr kann man auch die Kaufkraft für unsere Produkte aufbringen.
Abseits der Garantien kann sich die Hegemonie nur auf ihre Übereinkünfte mit Fuso, Andro und Aurora berufen, aber auch das berührt auch großteils nur den Asurik. In einer idealen Welt könnte fraglos eine Einigung mit Albernia gefunden werden, dessen maritime Basen und dessen astorischer Verbündeter oder Juniorpartner eine ideale Ergänzung im restlichen Rauch darstellen würden, um Frieden zu garantieren. Allerdings ist Albernia genauso lethargisch wie die angebliche Supermacht Dreibürgen. Vom langfristigen Ziel stabiler Ozeane sind wir also noch weit entfern. Aber zumindest den Östlichen Asurik könnten wir nach Abschluss unseres Militärprogramms nachhaltig sichern.
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Exzellenz, ich denke, damit sind die jeweiligen Ausgangspunkte unserer beiden Regierungen recht deutlich geworden. Futuna betrachtet den Asurik vor allem aus der Perspektive seiner Handelswege und seiner wirtschaftlichen Verbindungen. Für Sina besitzt dieses Meer eine ebenso unmittelbare Bedeutung.
Das Kaiserreich verfügt über eine ausgedehnte Küste und zahlreiche Verbindungen über den Asurik. Zugleich erkennen wir selbstverständlich an, dass auch Futuna selbst Anrainer dieses Meeres ist und dort über gewachsene Interessen, Handelswege und sicherheitspolitische Verpflichtungen verfügt. Es wäre daher weder in unserem noch in Ihrem Interesse, die maritime Sicherheit des Asuriks als Angelegenheit einer einzelnen Macht zu betrachten.
Unsere Vorstellung ist vielmehr eine stabile und offene Ordnung, in der die Seewege frei bleiben, Piraterie und Schmuggel bekämpft werden und die wirtschaftliche Nutzung des Meeres nicht durch Konflikte zwischen den Anrainern gefährdet wird.
In diesem Punkt sehe ich durchaus eine Grundlage für Verständigung. Futuna verfügt über Fähigkeiten und Erfahrungen, die für die Sicherheit des Asuriks von Bedeutung sind. Sina wiederum hat eigene Interessen und eigene Möglichkeiten, die wir ebenfalls wahrnehmen werden.
Wir sollten dabei allerdings vermeiden, aus berechtigter maritimer Verantwortung einen Anspruch auf politische Einflussnahme über andere Staaten abzuleiten. Das gilt für Futuna ebenso wie für Sina.
Sina wird alle Entwicklungen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft naturgemäß aufmerksam verfolgen.
Vielleicht liegt gerade hier der praktische Wert unserer heutigen Unterredung: Wir müssen nicht dieselben Interessen besitzen. Es genügt zunächst, dass wir die Interessen des jeweils anderen kennen und vermeiden, dass sich unsere Aktivitäten im Asurik unnötig überschneiden.
Wenn die Hegemonie bereit ist, diesen Austausch fortzuführen, sieht Sina darin durchaus den Beginn einer belastbaren Verständigung.
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Das Sha'nat Futuna teilt grundsätzlich den Wunsch nach Vermeidung der Einmischung in politische Angelegenheiten, wenn das möglich ist. Natürlich existieren weiterhin Notwendigkeiten, bei denen das unabwendbar wird. So wie es bei Sina bei Nguyen und Arghestand als Beispiel der Fall ist, so ist es bei Futuna in all jenen Gebieten, die entsprechende Verbindungen mit der Hegemonie eingegangen sind. Über solche natürlichen und historisch gewachsenen Verbindungen müssen wir nicht streiten. Da sind sich unsere Reiche recht ähnlich, auch wenn die Futunischen Reiche untereinander eine theoretische Parität besitzen. Aber Gebiete, die unter unserem Schutz stehen, wie etwa Aontenaa oder Diyarasu und ihre jeweiligen Einflussgebiete, sind wohl genauso wenig verhandelbar wie etwa Arghestan.
Grundsätzlich begrüßt es die Hegemonie, wenn Sina einen Teil seiner Wirtschaftskraft verwendet, um Stabilität zu fördern. Unter diesem Aspekt halten wir es für dringend geboten, den Austausch fortzuführen, gerade um Differenzen und Missverständnisse klein zu halten.
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Der diplomatische Tanz der Beiden war durchaus interessant. Vor allem, wenn man sich ein wenig von den Worten selbst löste und sich auf die paraverbale Kommunikation konzentrierte.
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Wang hört die Ausführungen des Wesirs aufmerksam an und nickt anschließend leicht.
Ich denke, damit haben wir einen für unsere weiteren Gespräche wichtigen Punkt geklärt. Sina erwartet nicht, dass die Hegemonie ihre historischen und politischen Verbindungen aufgibt, ebenso wenig wird die Hegemonie erwarten können, dass Sina seine eigenen Interessen und Verbindungen aufgibt. Entscheidend ist vielmehr, dass wir diese unterschiedlichen Positionen kennen und verantwortungsvoll miteinander umgehen.
Über die unmittelbaren Fragen der Sicherheit hinaus sehe ich insbesondere im wirtschaftlichen Bereich noch erhebliches Potential für unsere Beziehungen. Der bestehende Handel zwischen unseren Reichen könnte aus unserer Sicht weiter ausgebaut werden. Dabei sollten wir nicht nur über einzelne Handelsgüter sprechen. Auch über die Verkehrs- und Wirtschaftsverbindungen, die einen solchen Austausch langfristig erleichtern und vertiefen können.Ebenso sollten wir uns Gedanken darüber machen, wie wir den begonnenen politischen Austausch künftig fortführen wollen.
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Sie hebt ganz dezent eine Augenbraue bei den Worten des Außenministers.
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Wahrend Wang seine Ausführungen fortsetzt, werden den Mitgliedern der futunischen Delegation durch das Protokoll die vorbereiteten Unterlagen gereicht. Darunter befindet sich die vorläufige Tagesordnung für den weiteren Verlauf des Arbeitsbesuchs.
大华帝国
外事访问日程上午
Empfang und bilaterale Gespräche中午
Arbeitsessen下午
Fortsetzung der Gespräche
Besichtigung des neuen Stadtviertels Yongning晚上
Empfang und Abendessen zu Ehren der futunischen Delegation次日上午
Abschlussgespräch und Verabschiedung -
Welchen Umstand finden Sie an den bisherigen Handelsverbindungen kritisch? Die Futunische Hegemonie kann, wie Sie natürlich wissen, keinen größeren Marktzugang in der Freiwirtschaft gewährleisten. Zu diesem Zweck läuft der Handel über Freihäfen beziehungsweise in Renzia über Diyarasu, das als Markwirtschaft nicht am futunischen Wirtschaftsraum direkt teil hat. Selbstverständlich sind wir weiterhin bereit, sinesische Produkte wie zuletzt 1993 n.T. vereinbart entsprechend über Diyarasu einzubringen, das in unserem Namen einkauft.
In unserem Interesse wäre es natürlich, dass Oritansh und Aszanah unter den Statuten für Tiamat und die Stiftung Persuna ebenfalls Zugang für Ihren Markt erhalten, aber die jetzige Situation über Diyarasu ist auch ausreichend. Der Markt für flächendeckende digitale Dienstleistungen und Algenfarmen ist auf dem renzianischen Festland auch an den Küsten offenbar noch nicht so weit.
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Sie hört auch den Worten Zhanims aufmerksam zu und ist gespannt auf die Reaktion des Gegenübers.
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Ich würde die bisherigen Handelsverbindungen nicht als kritisch bezeichnen. Mein Hinweis zielte weniger auf bestehende Hindernisse als auf die Frage, ob wir das vorhandene Potential bereits vollständig ausschöpfen.
Für uns steht dabei allerdings nicht allein der Zugang zu einzelnen Märkten im Mittelpunkt. Für ein Reich, dessen wirtschaftliche Verbindungen zu einem erheblichen Teil über die Weltmeere führen, ist die dauerhafte Freiheit der wichtigsten Seewege von grundlegender Bedeutung. Das gilt in besonderem Maße für die Straße von Nerica. Ihre freie und ungehinderte Passage ist für Sina ein wesentliches Interesse.
Wir gehen davon aus, dass Handelsschiffe aller Nationen diese Verbindung unter friedlichen Bedingungen zuverlässig nutzen können müssen. Eine politische oder militärische Entwicklung, durch welche die Passage eingeschränkt oder ihre Berechenbarkeit beeinträchtigt würde, könnte Sina daher nicht gleichgültig sein.
Gerade vor diesem Hintergrund sehe ich in unserem Austausch einen praktischen Nutzen. Wenn Futuna die Sicherheit des Asuriks gewährleisten möchte und Sina seinerseits besonderen Wert auf offene Seewege legt, besteht hier kein notwendiger Gegensatz unserer Interessen.
Was Oritansh und Aszanah betrifft, können wir darüber hinaus prüfen, welche Möglichkeiten sich unter den von Ihnen genannten Statuten ergeben. Wo ein wirtschaftlicher Nutzen für beide Seiten besteht und sinesische Unternehmen verlässliche Bedingungen vorfinden, besteht aus unserer Sicht kein Grund, entsprechende Möglichkeiten von vornherein auszuschließen.
Bei digitalen Dienstleistungen und der Algenwirtschaft mögen unsere Märkte gegenwärtig unterschiedliche Entwicklungsstände aufweisen. Unsere zuständigen Stellen könnten zunächst feststellen, in welchen Bereichen tatsächlich zusätzliche Nachfrage und Investitionsmöglichkeiten bestehen. Auf dieser Grundlage ließe sich wesentlich konkreter darüber sprechen, wo eine Vertiefung unserer Wirtschaftsbeziehungen sinnvoll ist.
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Es ist gut, dass wir eine offene Grundlage gefunden haben. Das erleichtert es mir, eine dringende Angelegenheit zu besprechen. Dabei geht es um die Unterseekabel unter dem Asurik. Einer meiner Vorgänger - Afaslizo al-banabi - und der Ihre hatten einst über die Erneuerung bestimmter Verbindungen gesprochen, aber die Pläne für eine Beteiligung scheinen niemals vollendet worden zu sein. Wir haben beträchtliche Hinweise erhalten, dass die Reparatur des zentralen Verbindungskabels zwischen dem Orceanik und Renzia eine technisch schwierige Leistung in diesem Jahr werden wird, aber selbst die Bewältigung dieser Angelegenheit darüber nicht hinwegtäuscht, dass es neue Verbindungen für das gestiegene Datenvolumen benötigt.
Es ist durchaus meine Absicht bei diesem Besuch herauszufinden, ob Sina an den bisher geplanten Mitteln bei einer Beteiligung festhält oder diese den geänderten Umständen angepasst hat oder dies zu tun gedenkt. Die Hegemonie hat ihren Finanzierungsrahmen bereits erweitert und wir haben auch mit einigen andereren Anrainern und Interessenten darüber gesprochen.
Durch den Mangel an generellen internationalen Institutionen ist das natürlich - wie Sie sicher wissen - eine recht mühselige Angelegenheit. Aber das ist der Preis, der für eine moderne Wirtschaft und Datenverarbeitung zu erbringen ist. Ist das Problem Ihrerseits noch auf der Tagesordnung oder haben Sie in diesem Bereich eventuell schon neue Lösungsansätze gefunden? Ihre Pläne dazu würden die Hegemonie zweifellos interessieren, gerade weil Ihr Reich und die Hegemonie die größten Wirtschaftsleistungen unter allen beteiligten Nationen aufbringen und daher wohl den Großteil der Finanzierung und Ausführung tragen werden.
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Sie fragt sich inwieweit ein scheinbar sehr traditionell eingestelltes Land, welches an alten Konzepten, wie Monarchien festhält, wohl offen gegenüber dieser modernen Infrastruktur ist.
Das Netz bietet den Bürgern viele Möglichkeiten sich zu informieren - nicht jedes System hält das aus. Zudem ergeben sich viele Möglichkeiten für Spionage, aber auch illegale Aktivitäten - ob man dem hier gewachsen war?
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Nach dem Austausch kehrte die Delegation nach Futuna zurück.
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