• Ein Vorschlag zur regionalen Verteilung der wichtigsten Rohstoffe. Grundlage sind die unterschiedlichen Landschafts- und Gebirgsräume des Landes sowie reale Vorbilder.

    Idee: Der Norden und Nordwesten sind rohstoffreich und gebirgig, das Zentrum bekommt große Sedimentbecken und Kohle, der Süden bekommt die tropisch-subtropische Buntmetall-/Zinn-/Bauxit-Zone und der Osten vor allem Industrie-, Öl-/Gas- und Küstenressourcen.

    RegionRohstoffe
    NordenKohle, Erdgas, Erdöl, Eisen, Uran
    Nordwesten / ArghestanKupfer, Gold, Molybdän, Lithium, Chrom, Blei/Zink
    Dala / HochgebirgeKupfer, Gold, Wolfram, Lithium, Blei/Zink, Graphit, Edelsteine, Magnesit
    ZentralsinaKohle, Eisen, Mangan, Phosphat, Kalkstein
    SüdwestenKupfer, Gold, Wolfram, Antimon
    SavanZinn, Kupfer, Gold, Bauxit, Kaliumsalze (Potash)
    NguyenBauxit, Titan, Seltene Erden, Eisen, Zinn
    Ostküste / OffshoreErdöl, Erdgas, Salz, Titanmineralsande

    陸承遠・經濟與貿易大臣

  • Ich würde euch vorschlagen, das mit den Ressourcen auf eine realistische Art und Weise zu betrachten, die für die CartA leider völlig unüblich ist. Es ist seltsamerweise Gang und Gebe, sich reiche Rohstoffvorkommen allerorts zu verschaffen, ohne Bevölkerung, wirtschaftlichen Stand und Historie zu beachten.

    Es hat schon seinen Grund, warum die wirtschaftlich realistische einzige große Quelle für Eisenerz in Europa Kiruna in Schweden ist, obwohl es fraglos reichhaltige Vorkommen in ganz Europa gab. Weil Schweden im Vergleich zu seiner Größe ein bevölkerungsarmes Land ist und diese Ressourcen an einem Ort zu finden ist, der nicht wie vom Mittelalter bis zur Industrialisierung wie Falun ausgebeutet wurde.

    Klar werden vom Altertum bis zur Industrialisierung die meisten Oberflächenvorkommen in Sina ausgeplündert worden sein, aber das größte Schröpfen wird seit der Industrialisierung stattgefunden haben, je nachdem, wann ihr die Schwelle ansetzen wollt. Je nachdem wie früh ihr starten wollt, umso weniger an wirtschaftlich sinnvoll erreichbaren Rohstoffen sind noch übrig. Selbst das heutige China mit seiner Mischung aus Staatskapitalismus und kommunistischer Kommandostruktur kauft lieber Rohstoffe in Afrika ein als teuer großteils unwirtschaftliche Vorkommen zu erschließen. Ein kapitalistisches China wir das eure sollte da noch viel mehr Hemmungen haben.

    Zugleich dürfte der Rohstoffhunger enorm sein und etwa zu wirtschaftlichen Interessen führen in der Hinsicht.

    Aber natürlich ist das nur meine Empfehlung. Ich habe das umgesetzt, indem bis auf vier Vorkommen Bergbau unwirtschaftlich eingestellt wurde. Das sind dann nur noch Spezialrohstoffe, die erst in der Moderne realistisch verstärkt in Massen gefördert werden können: Diamanten, seltene Erden und Ähnliches.

    Man kann es natürlich wie Montana machen, die auf ihrer Insel mit einem Drittel der Fläche Kubas reiche Rohstoffvorkommen haben, die aus irgendeinem Grund von Kolonisierung und Industrialisierung nie angefasst wurden. Oder traurigerweise von Severanien, dem ich mehr Verstand und Realismus in der Sache zugetraut hätte.

    Vhasir as'Karanith, Sardashir as-Futuna, Shaikh af Vashir

  • Noch ein paar Quellen für den Preis, den ihr realistisch mitbedenken solltet:

    https://www.amnesty.ch/de/magazin-amnesty/2026/2026-2/seltene-erden-haufiger-zwang

    China: Seltene Erden – giftiger Rohstoffabbau für die Hightechindustrie
    Weil beim Abbau viele Giftstoffe in die Umwelt gelangen, hat China zahlreiche Minen geschlossen. Dafür eröffnen nun chinesische Unternehmer Abbaugebiete im…
    www.ndr.de

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    Vhasir as'Karanith, Sardashir as-Futuna, Shaikh af Vashir

  • Mir ging es mit der Tabelle zunächst um eine plausible geologische Verteilung von Rohstoffvorkommen, nicht darum, dass Sina 2026 in jeder dieser Regionen große, wirtschaftlich rentable Bergwerke betreibt. Die Frage der tatsächlichen Erschließbarkeit, der historischen Ausbeutung und der heutigen Fördermenge wäre für mich ein zweiter Schritt.

    Gerade bei den von mir als Vorbildern verwendeten Ländern finde ich die Unterscheidung zwischen Vorkommen und wirtschaftlicher Förderung ziemlich wichtig. Die nepalesische Bergbauverwaltung unterscheidet selbst ausdrücklich zwischen wirtschaftlichen, subökonomischen und bloßen Mineralvorkommen. Sie führt gleichzeitig mehr als 60 verschiedene mineralische Rohstoffe auf und weist darauf hin, dass viele bekannte metallische Vorkommen bislang subökonomisch oder nicht wirtschaftlich sind. Das passt eigentlich ziemlich gut zu dem, was du beschreibst. (https://dmgnepal.gov.np/en/pages/mineral-resources-4527)

    Auch die historische Ausbeutung würde ich deshalb nicht pauschal als „oberflächliche Vorkommen sind weg“ behandeln. Lagerstätten können tief liegen, geringe Erzgehalte besitzen oder erst durch neue Förder- und Aufbereitungstechnologien wirtschaftlich werden. Die USGS unterscheidet entsprechend ausdrücklich zwischen identifizierten Ressourcen und noch unentdeckten bzw. potenziell erschließbaren Ressourcen und bezeichnet solche Bewertungen als eine Momentaufnahme. (https://www.usgs.gov/science/scienc…neral-Resources)

    Ich möchte diese Tabelle und eine spätere Karte zunächst als geologischen Ausgangspunkt verstehen, auf dessen Grundlage sich dann auch Rohstoffimporte, Auslandsinvestitionen und politische Interessen an den Nachbarregionen ableiten lassen.

    陸承遠・經濟與貿易大臣

  • Mir ging es mit der Tabelle zunächst um eine plausible geologische Verteilung von Rohstoffvorkommen, nicht darum, dass Sina 2026 in jeder dieser Regionen große, wirtschaftlich rentable Bergwerke betreibt. Die Frage der tatsächlichen Erschließbarkeit, der historischen Ausbeutung und der heutigen Fördermenge wäre für mich ein zweiter Schritt.

    Gerade bei den von mir als Vorbildern verwendeten Ländern finde ich die Unterscheidung zwischen Vorkommen und wirtschaftlicher Förderung ziemlich wichtig. Die nepalesische Bergbauverwaltung unterscheidet selbst ausdrücklich zwischen wirtschaftlichen, subökonomischen und bloßen Mineralvorkommen. Sie führt gleichzeitig mehr als 60 verschiedene mineralische Rohstoffe auf und weist darauf hin, dass viele bekannte metallische Vorkommen bislang subökonomisch oder nicht wirtschaftlich sind. Das passt eigentlich ziemlich gut zu dem, was du beschreibst. (https://dmgnepal.gov.np/en/pages/mineral-resources-4527)

    Auch die historische Ausbeutung würde ich deshalb nicht pauschal als „oberflächliche Vorkommen sind weg“ behandeln. Lagerstätten können tief liegen, geringe Erzgehalte besitzen oder erst durch neue Förder- und Aufbereitungstechnologien wirtschaftlich werden. Die USGS unterscheidet entsprechend ausdrücklich zwischen identifizierten Ressourcen und noch unentdeckten bzw. potenziell erschließbaren Ressourcen und bezeichnet solche Bewertungen als eine Momentaufnahme. (https://www.usgs.gov/science/scienc…neral-Resources)

    Ich möchte diese Tabelle und eine spätere Karte zunächst als geologischen Ausgangspunkt verstehen, auf dessen Grundlage sich dann auch Rohstoffimporte, Auslandsinvestitionen und politische Interessen an den Nachbarregionen ableiten lassen.

    Ich bin gespannt. Ich bin bei meinen Berechnungen von realen Daten + Stabilität + Geschichte + Verbrauch von Rohstoffen durch die Industrialisierung ausgegangen. Da meine Berechnung aber von 21 ist, glaube ich nicht, dass ich noch etwas finde.

    Vhasir as'Karanith, Sardashir as-Futuna, Shaikh af Vashir

  • https://wiki.severanija.net/Severanien

    "Von wachsender Bedeutung ist die Ausbeutung der reichen Bodenschatzlager (Erdgas, Braunkohle, Steinkohle, Eisen, Kupfererze, Bauxit, Uran)."

    Bis auf Erdgas, Bauxit und Uran halte ich diese Aussage in einem alternativen Europa für gewagt.

    Ich finde die Aufzählung grundsätzlich nicht gewagt. Sie ist im Vergleich zum tatsächlichen Ressourcenprofil Jugoslawiens sogar eher zurückhaltend.

    СНЕЖАНА ЈЕЛИЋ
    ПРЕМИЈЕРКА ВЕСТЕРАНА
    ГЕНЕРАЛНА СЕКРЕТАРКА НАПРЕДА

  • Ich finde die Aufzählung grundsätzlich nicht gewagt. Sie ist im Vergleich zum tatsächlichen Ressourcenprofil Jugoslawiens sogar eher zurückhaltend.

    Das mag richtig sein, aber wir sind uns sicher einig darüber, dass Lebensstandard, industrielle Entwicklung und Stabilität ein ganzes Stück über dem heutigen Westbalkan liegen, oder?

    Vhasir as'Karanith, Sardashir as-Futuna, Shaikh af Vashir

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