दाला गुम्बा – Dālā Gumbā
Sinesisch: 达拉高寺 Dálā Gāosì · Hochkloster von Dala
Das Hochkloster Dala liegt auf einem Felsvorsprung über der Hauptstadt. Der Weg dorthin führt über den Pilgerpfad, vorbei an Gebetsfahnen, Schreinen und Rastplätzen. Oft hängt Nebel über den Höhen, und manchmal hört man die fernen Glocken, deren Klang bis in die Stadt getragen wird.
- Das Tor der Wolken – Megha Dvāra (मेघ द्वार)
Das Tor der Wolken markiert den Eingang zum Kloster. Zwei steinerne Löwen bewachen den Durchgang, und über dem Tor hängt ein großes Dharmachakra, dessen acht Speichen im Licht schimmern. Pilger, Mönche und Besucher treten durch dieses Tor in eine Welt, die sich vom Rest des Hochlandes abhebt. - Der Große Hof – Mahā Aṅgan (महाअङ्गन)
Der Große Hof ist das Zentrum des Klosters. Mönche bewegen sich ruhig über die Steinplatten, ihre orangefarbenen Gewänder leuchten vor dem dunklen Grün der Klostermauern. Aus den Hallen dringt das tiefe Summen der Gebete, das sich mit dem Wind vermischt und weit über die Täler getragen wird. - Die Halle der Schriften – Grantha Gṛha (ग्रन्थ गृह)
In dieser Halle werden alte Texte bewahrt: Chroniken, Legenden, spirituelle Schriften, Aufzeichnungen der Hochlandgeschichte. Die Regale sind hoch, die Luft kühl, und der Duft von Papier und Kräutern liegt in den Räumen. - Der Ort des Orakels – Pratibhā Sthala (प्रतिभा स्थल)
Ein kleiner, runder Raum, in dem der Hochabt seine Orakel spricht. Die Wände sind mit Gebetsmustern bemalt, und in der Mitte steht eine steinerne Schale, in der Räucherwerk brennt. Der Ort ist still, fast schwerelos. Ein Raum, in dem die Zeit anders zu fließen scheint.
Das Hochkloster ist ein Ort der Stille, der Weisheit und der Macht. Ein Ort, an dem die spirituelle Stimme des Hochlandes spricht.