Beiträge von Nadira Khayr

    Sie fragt sich inwieweit ein scheinbar sehr traditionell eingestelltes Land, welches an alten Konzepten, wie Monarchien festhält, wohl offen gegenüber dieser modernen Infrastruktur ist.

    Das Netz bietet den Bürgern viele Möglichkeiten sich zu informieren - nicht jedes System hält das aus. Zudem ergeben sich viele Möglichkeiten für Spionage, aber auch illegale Aktivitäten - ob man dem hier gewachsen war?

    Ok, danke - dann kann ich das mit dem Maßstab auch besser einordnen.

    Text hat halt immer das Potenzial sehr subjektiv gelesen zu werden. Da fehlt eben sehr viel Kontext, den man im wirklichen Gespräch hätte - wie zum Beispiel eben Tonlage, Gestik und Mimik. Deshalb ist der Austausch noch wichtiger und vor allem, wenn es “alte Kränkungen” gibt (bitte nicht auf die Goldwaage legen, dass ist jetzt eine überspitzte Referenz zum Thema Dünnhäutigkeit).

    Ich kann dir versprechen, dass ich dir gerne weitergebe, wenn mich etwas trifft, andererseits gib mir das auch gerne weiter. Oft ist man ja auch betriebsblind und haut manchmal Sachen raus, ohne eine Idee zu haben, dass das den anderen vielleicht sehr trifft.

    Offenheit muss meiner Meinung nach die Grundlage dafür sein in diesem Hobby gut miteinander umzugehen. In meiner idealisierten Fantasie würden sich alle mal aussprechen und neu starten (von mir aus in manchen Fällen auch mit einem: Wir können einfach nicht miteinander, also sprechen wir nicht mehr mit- aber auch nicht übereinander. Ein respektvolles Nebeneinander quasi.) Aber ich weiß, dass ich da einfach ein sehr naiver Optimist bin und dass das leider nicht passieren wird…

    Ich danke ebenfalls für die ausführliche Antwort. Ich denke das einzige, was helfen kann ist: miteinander reden. Dennich denke nicht nur du bist dünnhäutig. Ich habe ja auch gemerkt, wie sehr mich das beschäftigt. Ich würde es einfach positiv aufnehmen und sagen: Nur Dinge, die einem wichtig sind, beschäftigen einen auch wirklich.

    Die Art, wie man miteinander spricht, ja... Das ist wirklich ein wichtiger Punkt. Ich kann mich natürlich nur zu mir und meinen Aussagen sowie meinem Umgang mit mir sprechen. Hier möchte ich deshalb einen Wunsch äußern: Bitte nicht den Groll auf einen Spieler auf andere übertragen. Ich kam hier völlig neutral und neugierig an - also als Spielerin, als Charakter sicher nicht, denn da hat Futuna eine klare Meinung zu Sina. Das hat aber nichts mit meiner persönlichen Meinung zu diesem Projekt zu tun. Ich persönlich finde jedes neue MN Projekt erstmal spannend und hoffe jedes Mal, dass es irgendwie geschafft wird, zu einem "zusammen spielen" kommt. Denn irgendwie habe ich (rein subjektiv) den Eindruck, dass mittlerweile jede MN (und auch da nehme ich explizit niemanden raus) eher in ihrer eigenen kleinen Blase lebt und sehr viel Potenzial verloren geht, indem man sich von anderen fernhält und eben eher "gegeneinander" als miteinander spielt. Solange das alles im Rahmen des Spiels ist - weil nun Mal Staaten vom Sytsem, Glauben, Überzeugungen her nicht zusammen kommen können, ist das ja völlig fein (aber auch das bietet ja Potenzial), aber ich (also wieder rein subjektiv) habe den Eindruck,d ass es da mehr um persönliche Belange geht und seit längerem bestehende Gräben, die irgendwie immer wieder eskalieren. Ich vergleiche es immer mit einem Minenfeld für jemanden der neu dazu kommt (in dem Fall mich). Es ist super anstrengend für jemanden, der all die Dynamiken nicht kennt sich da durch zu manövrieren und zu verstehen, warum da teilweise eben starke "Dünnhäutigkeit" besteht.

    Was ich bitte nicht so stehen lassen möchte ich die Aussage "Auch die Bemerkung, gerade in den ersten Monaten eines Projekts müsse man eigentlich vor Ideen und Beiträgen übersprudeln, empfinde ich in diesem Zusammenhang nicht als besonders hilfreich." Ich wurde nach meinem Maßstab gefragt und es wurde von "Hyperaktivität" geschrieben. Daraufhin war meine Aussage dazu: "Mein Maßstab ist, dass bei mehreren Menschen, die an einem Projekt beteiligt sind, einer davon am Tag mal etwas schreiben kann." Ich habe weder Bezug genommen zum Anfang eines Projektes und ich halte es für doch weit weg von einer Forderung nach "übersprudeln". Wahrscheinlich hätte ich mich nicht zu einer genaueren Definition hinreißen lassen dürfen, aber ich möchte das bitte eingeordnet sehen - ich habe gesagt, dass wenn mehrere Leute beteiligt sind, ich einen Post am von einer dieser Personen für realistisch halte. Für mein persönliches Empfinden ist das wirklich weit weg von dem, wie du es aufgenommen hast. Aber danke nochmal, dass du es so offen gemacht hast, nur so können wir es klären und nur so kann man Schritte in die richtige Richtung gehen.

    Ich wünsche euch weiterhin auch wirklich ernsthaft Erfolg für das Projekt.

    Mein erster Impuls zu dieser Antwort war eigentlich definitiv nichts mehr zu sagen. Genau das sind die Dinge, warum ich mich eigentlich immer raushalten wollte. Ich bin mir sicher, ich werde es letztlich auch bereuen, aber nachdem es mich auch nach einer Nacht drüber schlafen noch beschäftigt und vor allem auch ärgert, möchte ich doch nochmal was dazu sagen. Wahrscheinlich ist es dumm, wahrscheinlich fehlt mir einfach der dicke Pelz von Zhanim, wahrscheinlicher ist aber: ich bin gerne ehrlich mit Menschen und ich trage ungern Groll mit mir herum, ohne, dass mein Gegenüber überhaupt weiß was passiert ist.

    Ich möchte hier einfach noch einmal feststellen. Mein ursprünglicher Post war ein Ausdruck des Bedauerns. Warum? Weil ich die Dynamiken mochte, die sich entwickelt haben, weil ich die Gespräche spannend fand. Punkt. Ich weiß nicht warum mir das direkt als Kritik ausgelegt wird, finde es aber auch müßig darüber zu sinnieren. Wenn man das als "Bewertung von außen" wahrnimmt - ok, dann aber bitte auch als die, die es ist: Ich fand gut, was passiert ist und schade, dass es zum Stillstand kam. Denn (und hier kommt meine subjektive Wahrnehmung): längerer Stillstand macht Dynamiken letztlich kaputt. Genau das, was ich hier an dem Austausch mochte.

    Ich habe keinen Vergleich angestellt, der kam als Antwort auf meinen Post und dafür wurde Futuna gewählt. Deshalb habe ich mich darauf bezogen. Aber nochmal: Das kam nicht ursprünglich von mir, denn ich hatte nicht vor Vergleiche zu ziehen (meine ursprüngliche Intention habe ich jetzt hoffentlich oben deutlich gemacht). Ich habe auch keine Rückschlüsse auf die Zukunft gezogen, sondern es ging dann später in Richtung Diskussion über RPs.

    Ich weiß nicht an welcher Stelle der Eindruck entstand ich würde Majida Boutros als als Leitung wahrnehmen. Drinegnde Anliegen an das Projekt hatte ich auch nicht. Es ging rein um eine Zustandsbeobachtung.

    Aber wenn wir hier jetzt schon einen großen Bogen ziehen und Punkte bzw. Argumente reinbringen, die der ursprüngliche Post gar nicht hergibt. Für mich bleibt der Punkt trotzdem valide, dass Aktivität nun mal das ist, was man nach außen sieht und somit neue Menschen für das Projekt begeistert und bei der Stange hält. Natürlich sind Ausgestaltung und Optik auch wichtig und zeitintensiv. Vielleicht sollte man es dann mit dem alten Sprichwort halten: Tue Gutes und sprich darüber. Dann wissen gerade Spieler, die nicht so tief drin stecken, dass eben im Hintergrund weiterhin was passiert.
    Ich möchte auch hier nochmal betonen: es geht nicht um die reine Zahl von Posts. Wenn ich täglich 5 Mal schreibe, dass mein Charakter sich die Beine in den Bauch steht, hat das null Mehrwert. Und ich halte es für nicht zielführend Projekte so gegeneinander aufzuwiegen. Generell nervt mich dieses "gegeneinander", welches ich in den MNs wahrnehme als sehr anstrengend empfinde. Wenn ich nicht ein paar Leute hätte, die mir einfach wichtig sind, wäre ich schon lange wieder weg. Denn leider ist es sehr oft so: Plots versanden, Ideen gehen ins Leere, Engagement verläuft sich, weil niemand sich mit beteiligt, man kann ordnerweise Artikel und Texte für Gestaltung schrieben, aber es verpufft in der Leere der Reaktionslosigkeit.
    Dann findet man ein Projekt mit guten Ansätzen und man drückt aus, dass man es schade finde, wenn da auch ganz plötzlich Stille herrscht für fast eine Woche und man kriegt jede Menge um die Ohren gehauen - wobei im MN Kontext "uncool" ja noch sehr freundlich ist.

    Ich werde jedenfalls nichts mehr anmerken. Ihr macht das schon. Viel Erfolg!

    Aber auch im RP gibt es immer wieder Parteien, denen es ums Gewinnen geht. Weil es sich sonst wahrscheinlich so anfühlt, als würde man nichts “schaffen”. Ich hatte letztens eine Mitspielerin im einer RP Runde, die meinte “Lore ist nicht so meins.”, was sich steigerte zu “RP ist nicht so meins.”… Wir waren alle sehr irritiert, warum die dann zur Runde kam, aber letztlich war die Erwartung: Wir spielen ein MMORPG am Tisch und es geht um Looten und Leveln.
    Und wenn wir ehrlich sind: Früher war es auch ein Gegeneinander von Spieler und SL. Das es kooperativ wurde, musste sich erst noch entwickeln. Ich weigere mich heute noch mit Menschen zu spielen, die als SL immer als “Meister” angesprochen werden wollen.


    Im RP bieten Charakter”Schwächen” eigentlich immer viel Potenzial. Der strahlende Held, der alles kann, ist schnell langweilig. Aber auch zu dramatisch sollte es eben nicht sein. Ich krieg die Krise, wenn Figuren nur Drama, Tod und Trauma in ihrem Hintergrund haben… Na ja - persönliche Meinung. Für mich kommt es auf gute Balance an und Charaktere sollten Fehler machen dürfen und sich entwickeln dürfen.


    Und zu den MNs… Ich kann es durchaus nachvollziehen, dass man einen stabilen Rahmen haben will. Das man sich vielleicht auf bestimmte Aspekte konzentrieren will und nicht darüber Gedanken machen, wie lange meine Ressourcen reichen zum Beispiel. Oder das man einfach sieht - um mich rum haben alle, alles im Überfluss, warum soll ich es mir unnötig schwer machen?


    Aber all das behebt nicht das Grundproblem, dass man gerade neue Spieler verliert, wenn die ins Leere laufen.

    Ich bin sehr ehrlich: wenn ich nicht schon vor Jahren mal Spielerin gewesen wäre, hätte ich schon mehrfach das Handtuch werfen wollen. Aber das RP in Futuna mag ich einfach sehr und ich versuche all die Grabenkämpfe, auszublenden.

    Ich dachte das schade am Ende bringt zum Ausdruck, dass ich es genau so finde: schade. Und nicht irgendwen angreifen möchte.

    Mein Maßstab ist, dass bei mehreren Menschen, die an einem Projekt beteiligt sind, einer davon am Tag mal etwas schreiben kann. Und wenn du Futuna als Beispiel ranholst: dort sind es eher 4-10 Posts am Tag. Aber ich weiß, dass das kein Standard ist. Leider. Ich hatte einen interessierten Mitspieler, der in einer anderen MN als Futuna angefangen hat und nach 2 Wochen aufgehört hat, weil Antworten auf seine Posts mindestens eine Woche gedauert haben oder teils völlig versandet sind. Da die MNs mit “Nachwuchs” nicht gerade gesegnet sind, finde ich das - und ich wiederhole mich - schade.

    Zhanim al-banabi Du bist ja knuffig - du gehst davon aus, dass du überhaupt noch einen Arzt kriegst… Warte ab, wenn die Generation zwischen 60-70 da in Rente geht. Ich kann mich jetzt schon erschießen ohne Auto, weil alle so weit weg sind. Wenn man überhaupt…

    Nadira fällt auf, dass die Sitze von der Anzahl her gleich verteilt sind. Sie achtet sehr genau darauf, wer von den Gastgebern sich wohin setzt. Sie lässt den Blick auch kurz über den Raum schweifen - die Gestaltung, die Flaggen, die aufgehängte Kunst. Überhaupt die Gestaltung der Sitzordnung etc. - all das nimmt sie erst einmal auf, ohne das man ihr ansehen könnte, was genau sie davon hält.